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Die zweite Neue Meister Veröffentlichung des kanadischen Komponisten, Pianisten und bildenden Künstlers John Kameel Farah, "Strands", zeigt seine intuitive Seite des Improvisierens. "Da meine anderen Alben sehr akribisch komponiert sind, dachte ich, es wäre gut, auch meine Improvisationen zu erfassen, da ich es viel mache, aber bisher noch keine Improvisations-Aufnahmen veröffentlicht habe", sagt John.

Es gab keinen bestimmten Plan, keinen Stil oder Genre; Kameel Farah ließ seiner Kreativität und Verspieltheit freien Lauf. "Ich ging zum Klavierladen 'Klavieretage', um meinen Part von Steve Reichs 'Six Pianos' für Gregor Schwellenbach aufzunehmen, und Carsten Schulz, der Besitzer, gab mir einen ganzen Tag Zeit, um auf einem Feurich Klavier zu spielen. Nachdem ich die 'Six Pianos' fertiggestellt hatte, wurde mir klar, dass ich noch ein paar Stunden Zeit hatte und beschloss, einige Klavierimprovisationen nur für mich selbst aufzunehmen", erklärt er.

Durch den gleichzeitigen Einsatz von Klavier, Synthesizer, Computer, und manchmal auch von Cembalo bzw. Orgel, entstehen in Farahs Musik einmalig dichte Klanggewebe. Die minimalistische Arpeggien stehen neben kontrapunktischen Strukturen, die sich mit Einflüssen aus Jazz, Elektro–Akustik und Harmonien und Rhythmen aus dem Nahen Osten oder Drum & Bass überlagern.

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