Biographie

Spark  - die klassische Band

Spark denkt Klassik neu. Das Quintett präsentiert Bach, Vivaldi, Mozart & Co im frischen Kontext und schafft Anknüpfungsmomente mit den Sounds und dem Lebensgefühl der Gegenwart. Im Kern klassisch, nach außen eigenwillig, neugierig und unangepasst, schlagen die fünf Musiker ihr Ideenzelt auf einem offenen Feld zwischen Klassik, Minimal Music, Electro und Avantgarde auf. Lustvoll und lässig werden Stile gemixt und die zahlreichen Klangvariationen ausgelotet, die ihr reiches Instrumentarium aus über 40 verschiedenen Flöten, Violine, Viola, Violoncello, Melodica und Klavier zu bieten hat. Kein Stück gleicht dem anderen, und doch tragen sie alle die ureigene, unverwechselbare Handschrift dieses aufregenden Ensembles. Im Jahr 2011 mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet, hat sich die seit zehn Jahren bestehende Formation einen festen Platz an der Spitze der jungen kreativen Klassikszene erspielt. Mittlerweile ist das Quintett weltweit auf den renommiertesten Bühnen und Festivals zuhause – sei es in kammermusikalischen Auftritten zu fünft oder als Solistenensemble mit Orchester. Von ihren Fans wird die Gruppe vor allem für ihre mitreißenden, hoch energetischen Live-Performances geliebt. Mit überschäumender Vitalität und der pulsierenden Kraft einer Rockband leben sich die fünf Ausnahmemusiker auf der Bühne aus. Gemeinsam präsentieren sie eine leidenschaftliche Musik, die zündet. Gemeinsam sind sie Spark.

 Von der ZEIT als „Kammermusik für die Facebook-Generation“ bezeichnet, liegt der Spark-Sound mit seinen schnellen Schnitten und dem selbstverständlichen Neben- und Miteinander verschiedener Epochen und Genres am Puls der Zeit und macht die Klassik auch einem jungen Publikum zugänglich. Einer Ballettmusik des jungen Mozarts werden aktuelle Technoklänge gegenübergestellt, Händel-Motive werden sequenziert, der Finalsatz eines Vivaldi-Konzerts wird durch niederländische Minimal Music ersetzt, Couperin wird zur entschleunigten Ambientcollage, Mendelssohn wird mit avantgardistisch-folkigen Farben neu eingekleidet. Nichts geschieht zum Selbstzweck oder aus purer Effekthascherei. Hier wird mit viel Sorgfalt und Know-How, aber auch der nötigen Prise Experimentierfreude vorgegangen. So klingt Klassik im Hier und Jetzt, gespielt von Musikern, die ihre Botschaft leben. „Diese Künstler lassen der Klassik all ihre Kompliziertheit“, so die Süddeutsche Zeitung, „sie verändern lediglich den Kontext und verdeutlichen, dass Popmusik für sie genauso zum Kulturgut gehört wie Klassik.“ Die französische Zeitung L’Alsace schreibt: „Hier sind fünf Musiker am Werk, die vor allem eins sind: Großartige Interpreten und mitreißende Künstler, die ihre Instrumente so herausragend beherrschen, dass sie sich in jeglichem Musikstil überzeugend bewegen können, ohne sich dabei auf ein Genre festlegen zu lassen.“ Die WELT betitelt Spark als „hochkarätige Band” und die niederländische Volkskrant zählt Spark zu den wenigen Ensembles, „die über das Potential verfügen, Einflüsse aus Pop und Dance überzeugend mit klassischer Musik zu verbinden.“ Der American Record Guide sieht in Spark ein „echtes Phänomen in der klassischen Musikszene, das Yo Yo Ma oder dem Kronos Quartett ähnelt, aber noch lebendiger daherkommt.“

Neben clever arrangierten klassischen Meisterwerken legt Spark ein Hauptaugenmerk auf zeitgenössische Musik und arbeitet mit einer Riege international bekannter Komponisten zusammen. Unter anderem haben Johannes Motschmann, Chiel Meijering, Kenji Bunch, Kamran Ince, Roger Wanamo, Jonne Valtonen, Lev Ljova Zhurbin und Sebastian Bartmann maßgeschneiderte Werke für Spark geschaffen, die der breiten Klangpalette und der meisterhaften Virtuosität der Gruppe Rechnung tragen. Völlig verschieden in ihrer jeweiligen klanglichen Ausprägung, eint diese Kompositionen ihre tonale Grundorientierung und die Verinnerlichung der verschiedensten musikalischen Welten. Das Resultat ist ein faszinierender Klangkosmos, der einem breiten Publikum zugänglich bleibt und zugleich eine durch und durch moderne Haptik aufweist. Eigenkompositionen erweitern die Bandbreite des Ensembles und unterstreichen die Position der fünf Musiker. Sie verstehen sich nicht als rein nachschaffende Interpreten, sondern als Künstler, die ihr Profil auf allen Ebenen eigenständig und kreativ-schöpferisch prägen. Damit stehen sie für ein neues Selbstverständnis einer jungen Generation von klassischen Musikern, die den Umgang mit der klassischen Tradition für sich selbst neu definieren.

Zahlreiche bedeutende Konzertpodien zählen zu den bisherigen Stationen von Spark, darunter der Wiener Musikverein, das Konzerthaus Berlin, die Kölner Philharmonie, die Alte Oper Frankfurt, der Münchner Gasteig, das Concertgebouw Amsterdam, das Barbican Centre London, das Flagey in Brüssel, das Gran Teatre del Liceu Barcelona, die National Concert Hall Taipei, das Shanghai Oriental Art Center, das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Rheingau Musik Festival, der MDR Musiksommer, das Mosel Musikfestival, die Europäischen Wochen Passau, die Händel-Festspiele in Göttingen und Halle, das holländische Klassik-Open-Air-Festival Wonderfeel, das Festival Musiq‘3 und La Folle Journée in Nantes und Tokio. Seit einigen Jahren tritt die Gruppe zudem regelmäßig als Solistengruppe mit Orchestern in Erscheinung und spielt Uraufführungen von Werken, die speziell für Spark und Orchester geschrieben wurden. Das Ensemble konzertierte unter anderem mit dem London Symphony Orchestra, dem WDR Funkhausorchester Köln, dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester, dem Nederlands Kamerorkest, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn und dem Süddeutschen Kammerorchester Pforzheim. Zu den Dirigenten, mit denen Spark zusammenarbeitete, gehören Wayne Marshall, Sebastian Weigle, Hans Leenders, Ruben Gazarian, Peter Tilling, Timo Handschuh, Mark Mast und Markus Huber. Auch außerhalb des klassisch-traditionellen Umfelds und bei musikalischen Kollegen anderer Sparten stößt Sparks radikal neue Herangehensweise an klassische Musik auf großes Interesse. Der Beatboxer und Supertalent-Finalist Robeat lieferte knackige Beats für den Spark-Titel Harde Puntjes. Die Chansonsängerin Kitty Hoff hauchte zu Sparks Klängen das Volkslied Ich hab die Nacht geträumet. Und der Berliner DJ Emanuel Satie ließ Sparks Candybox in einem spannenden Remix erklingen. So verwundert es kaum, dass die klassische Band auch in Jazzclubs, auf Rock- und Popfestivals sowie alternativen Bühnen ein gern gesehener Gast ist – unter anderem beim Reeperbahn-Festival Hamburg, im Theaterhaus Stuttgart, im Tollhaus Karlsruhe, im Ulmer Zelt, im E-Werk Erlangen, im Café Hahn in Koblenz, beim Kulturufer Friedrichshafen und in Berlins berühmt-berüchtigtem Techno-Club Berghain. Wann immer es die Zeit erlaubt, ist Spark außerdem in Schulen und Jugendzentren anzutreffen, meistens in Kooperation mit der Einrichtung Rhapsody in School. Den Klassik-Hörer von morgen möchte die Gruppe heute schon kennen und verstehen lernen.

Im September 2010 veröffentlichte die klassische Band ihr Debütalbum, Downtown Illusions, das den urbanen Schmelztiegel zum berauschenden Klangereignis machte. MusikWoche nannte das Album „eine der größten Überraschungen des Jahres”. Audiophile Audition sprach von einem „radikal neuen Gesicht für die Kammermusik und die Klassik im Allgemeinen“. Das Album wurde zum Independent-Hit und kletterte bis auf Platz 1 der deutschen Amazon Klassik-Charts. 2011 wurde Spark für Downtown Illusions mit dem ECHO Klassik in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen“ ausgezeichnet. Im Folgejahr holte die Gruppe mit ihrer zweiten Platte, Folk Tunes, europäische Volkslieder mit gewagten Neuinterpretationen ins Hier und Jetzt und hatte erneut die Fachpresse auf ihrer Seite. „Volkslieder mit Düsenantrieb“ resümierte das Rondo-Magazin und im Kulturradio vom rbb hieß es: Spark brilliert über alle Genregrenzen hinweg mit einer atemberaubenden Musikalität.“ Auf ihrem dritten Album, Wild Territories, setzte die klassische Band im Jahr 2015 vor allem zeitgenössische Akzente und präsentierte brandneue Werke aus Deutschland, den Niederlanden, der Türkei und den USA. NDR Kultur nannte den rauen eklektischen Mix der Platte eine „pure Energie-Dusche“ und das Fono Forum bezeichnete das technische Können der fünf Musiker als „schlicht phänomenal“. Die aktuelle Veröffentlichung aus dem Sommer 2017, Facets of Infinity, führt Spark in dem gleichnamigen Werk des Berliner Komponisten Johannes Motschmann als Solistengruppe mit dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester unter der Leitung von Sebastian Weigle zusammen. Die Frankfurter Rundschau bescheinigte dem Stück „musikantischen Furor, reizende Klangfarben und eine glockenhelle Körperlichkeit“. Neben den Studioalben sind zahlreiche Live-Auftritte des Ensembles im Rundfunk und Fernsehen dokumentiert, unter anderem durch ARD, ZDF, 3sat, SWR, NDR, WDR, HR, BR, rbb, Deutschlandradio, Radio Bremen, Radio 4 Nederland, NPO Nederland, Radio Classique, Radio Musiq`3 und NHK Tokyo.

Überraschenderweise stellt Spark ausgerechnet ein kontroverses Instrument ins Rampenlicht, die Blockflöte. Die Gruppengründer Daniel Koschitzki und Andrea Ritter, beide Erstpreisträger großer internationaler Solowettbewerbe in London und Montreal, spielen das Instrument jedoch mit einer solchen Verve, dass sie das Klischee vom belächelten Kinderinstrument mit den ersten Tönen in den Orbit blasen. „So rhythmisch, so expressiv, so furios hat man Blockflöten wohl selten gehört“, begeistert sich die Südwestpresse für die beiden Flötisten. In dem Geiger Stefan Balazsovics, dem Cellisten Victor Plumettaz und dem Pianisten Arseni Sadykov stehen ihnen drei kongeniale, ebenfalls international preisgekrönte Partner zur Seite, die mit ihnen den Wunsch nach neuen Ausdrucksformen teilen und der Spark-Vision ein Gesicht verleihen. Gemeinsam erobern die fünf Musiker mit einem bunten Sammelsurium an Instrumenten die Bühne. Das reicht von der zwanzig Zentimeter langen Sopraninoflöte bis zum zwei Meter hohen Vierkantbass, vom klassischen Klaviertrio bis zu den exotischen Farben moderner Klappenflöten, einer Melodica, einer Lotusflöte oder einer spontanen Gesangseinlage. So erfindet sich Spark von Stück zu Stück neu. Die Überraschung ist Programm. Menschen rund um den Globus lassen sich von der gekonnten Verbindung aus Tradition und Trends mitreißen und lieben die Botschaft von Spark: Gute Musik kennt keine Grenzen!

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